Das Achental liegt am Nordrand der Bayerischen Alpen zwischen München und Salzburg, an der unmittelbaren Grenze zu Tirol im Süden und dem Chiemsee im Norden. Es ist Heimat von 33.000 Einwohnern und einer Vielzahl an seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Information zur Initiative
Die vier Bereiche Naturschutz, Landwirtschaft, Tourismus und Energieversorgung beeinflussen sich gegenseitig. Sie sollen daher im Einklang miteinander und zum gegenseitigen Vorteil weiterentwickelt werden. Um dies in bestmöglicher Weise zu erreichen, sind in das Ökomodell Achental die Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Handel und Handwerk, Gastronomie und Tourismus sowie regionale Energieversorgung eingebunden. Durch Zusammenarbeit und Vernetzung können neue Wertschöpfungsketten entstehen und regionale Kreisläufe geschlossen werden: Das Ökomodell Achental steht somit sicher auf vier Beinen.
Regionalmarke
Vermarktung von Produkten unter einer (Regional-)marke
Ja, die Initiative vermarktet unter einer (Regional-)marke.
Markenname
Qualität Achental
Gründungsjahr
1999
Kurzbeschreibung der Marke
Um den Produkten einen einheitlichen Qualitätsstandard zu verleihen, wurde in Arbeitsgruppen mit den Erzeugern das Zeichen Qualität Achental" mit Richtlinien erarbeitet. In der Anfangsphase klärte der Verein zudem regionalen Vermarktungsstrukturen, z.B. mit Metzgern, Lebensmittelläden oder der Gastronomie. Das Ökomodell dient als Kontaktbörse zwischen Lieferanten, Verarbeitern und Vermarktern."
Ja, die Initiative hat ein Kriterien- und Kontrollsystem.
Regionalkriterien: Hauptzutaten aus der definierten Region komplette Erzeugung & Verarbeitung in der definierten Region komplette Vermarktung in der definierten Region Einsatz von regionalem Futtermittel Bio-Zertifizierung ohne Gentechnik artgerechte Tierhaltung unabhängiges Kontrollsystem faire Preise und Löhne kurze Transportwege Naturschutzkriterien
Duales Modell:
Regionale Netzwerke von Erzeugern, Verarbeitern, Handwerkern, Händlern und Verbrauchern bilden
strategische Allianzen und generieren regionale Wertschöpfung innerhalb regionaler
Wirtschaftskreisläufe zum gegenseitigen Nutzen aller Beteiligten. Ideelle und wirtschaftliche
Gruppierungen arbeiten in der Allianz eng zusammen, um die Öffentlichkeit für die Unterstützung
einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu gewinnen. Die ideellen Gruppierungen sind Ausdruck
eines bürgerschaftlichen Engagements im Sinne des Zieles zur Erhaltung der Lebensgrundlagen
in der jeweiligen Region.