Allgemeine Informationen

REGIOKommune

Ravensburg

Baden-Württemberg

sehr ländlich
Über die Kommune
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Die Bio-Musterregion Ravensburg umfasst neben dem großen Flächenlandkreis Ravensburg, die drei Gemei |
Informationen zur Kommune
Mit rund 425 Bio-Betrieben im Landkreis (14,9 % aller Betriebe (Stand 2020)) spielt der Ökolandbau im Kreis Ravensburg eine wichtige Rolle. Aktuell nimmt der Landkreis Ravensburg eine Spitzenposition aller Landkreise Baden-Württembergs ein, wenn es um die ökologisch-bewirtschafteten Betriebe geht. Auch bei der ökologisch-bewirtschafteten Fläche liegen wir mit gut 16.000 ha (17,2 %) auf den vorderen Plätzen. Aufgrund unterschiedlicher Landschaftsräume bietet der Landkreis eine große Vielfalt an Bio-Produkten. So dominiert im württembergischen Allgäu aufgrund seiner fruchtbaren Böden und hoher Niederschläge die Grünland- und Milchviehwirtschaft. Wohingegen im westlichen Teil des Landkreises vermehrt Ackerflächen bewirtschaftet werden. Daneben bietet das Schussental, zusammen mit seinen Nachbargemeinden des Bodenseekreises, durch das eher mildere Klima auch eine Vielzahl von Sonderkulturen und Gemüsebau.Die Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Verarbeitern läuft bereits außergewöhnlich gut. Die Beziehungen zwischen Landwirten und Molkereien, Metzgereien und Mühlen sind gut etabliert und auch die Zusammenarbeit mit der regionalen Gastronomie funktioniert gut. Da es sich bei der Projektregion um ein Überschussgebiet handelt, liefern die Erzeuger und Verarbeiter ihre Lebensmittel auch in andere Regionen.Große Teile des Landkreises sind als dynamische Wirtschaftsregion einzustufen. Insbesondere der steigende Flächendruck durch Bevölkerungszuwachs und wachsende Gewerbeflächen gefährden die ökologische, wie auch die konventionelle Landwirtschaft in der Region.
Aktivitäten der Kommune
Amt, in dem das Thema Regionalität/Regionalvermarktung in Ihrer Kommune angegliedert ist
Weiteres: Landwirtschaftsamt
Welche konkreten Ansätze verfolgt Ihre Kommune zur Stärkung von Erzeugung, Verarbeitung
und Vermarktung regionaler Produkte in folgenden Bereichen?
Kommunalpolitische Zielsetzungen

Kommunale Verordnungen / Beschlüsse

Kooperation mit Nachbarkommunen und interkommunale Ansätze
Bildung und Information

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Aktionen und Kampagnen in Kooperation mit Akteuren der Land- und Ernährungswirtschaft

Verbraucherbewusstseinsbildung über den Nutzen regionaler Produkte (Städtischer Obst-/Gemüsegarten, Tag des offenen Hoftores, Tag der Regionen, Stadt- und Land-Tour, regionalen Buffets/regionalen Gourmetfesten, XX isst regional o.ä.)

Aktive Bürgerbeteiligungsprozesse in Form von bspw. Bürgerräten
Förderung des Absatzes von regionalen Produkten

Regionale Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung – z.B. Kindertagesstätten, Schulen, Kirchen, Vereinen, Generationenhäusern, Kliniken, Senioreneinrichtungen, Verwaltungen etc.

Förderung vom Einsatz regionale Produkte in der Gastronomie – inkl. aktivem Aufruf und Bewerbung von Aktionswochen
Unterstützung regionaler Akteure

Vernetzung und Initiierung von Kooperationsprojekten zwischen Produzenten, Verarbeitern und Handel

Beratung und Unterstützung regionalwirtschaftlicher Betriebe
Regionalvermarktung
Nein, die Aktivitäten der Kommune zur Bündelung und Vernetzung von Produzenten
regionaler Produkte werden nicht unter einem gemeinsamen Logo oder einer Marke dargestellt.